Vorwort

Nichts ist schwerer als die Vergangenheit zu beleuchten ohne dabei Gefahr zu laufen, andere Personen zu kränken. Wie soll man seine Lieblings-Oma so nennen, ohne eine andere Oma dadurch herabzusetzen? Wie soll ich eine Tischdecke an einer Ecke zurechtziehen, ohne dass sich an der anderen Seite etwas ändert?

Das ist unmöglich. Deswegen möchte ich von vornherein sagen, dass alles, was auf dieser Homepage steht, nur dazu da ist, offen und ehrlich zu sein. Trauer und Selbstkritik ist kein Angreifen der Realität. So möchte ich besonders die Kinder und Enkel meiner lieben Petra bitten, das zu verstehen. Es ist schön, dass sie leben und die sind, die sie sind. Und keine anderen. Denn es gibt kein "Was wäre wenn" ... jedenfalls würde das keinen Sinn machen.

Ich war zweimal verheiratet und jede dieser beiden Frauen, aber auch andere Mädchen aus meiner Jugend, könnten sich herabgesetzt fühlen. Das brauchen sie aber nicht.

Dabei muss man verstehen, dass ich aus besonderem Grund von meiner ersten großen Liebe schreibe und nicht etwa hier jede Beziehung darstellen wollte. Das wäre sehr schlecht. Aber wer die Seiten zuende liest, wird merken, warum mir das ein Herzensanliegen ist.

 

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